Newsletter der Kunsthalle Bremen

Newsletter der Kunsthalle Bremen

Letzte Ausstellungstage – Am 5. Juli ist Schluss

Natur und Antike. Der Romantiker Friedrich Nerly in Rom

Auf den Spuren des Malers Friedrich Nerly (1807–1878): Ab in den Süden – das war der große Trend in der Romantik. Auch Nerly ging bereits früh nach Italien. Er arbeitete in Rom, Tivoli und Olevano, damals wie heute Hotspots der Künstler und Touristen. An der Küste entlang reiste er nach Neapel und bis Sizilien. Dabei entstanden sonnendurchflutete Zeichnungen und Aquarelle vor der Natur, die ihm als Grundlage für Gemälde dienten. Zusammen mit der aufwendig restaurierten „Campagnalandschaft mit Aqua Claudia“ von 1836, einem Hauptwerk des Künstlers, und zahlreichen anderen Gemälden sind sie in einer großen Ausstellung zu sehen.

La Kunstalle parla italiano con la mostra di Friedrich Nerly! Die letzten Gelegenheiten für diese Reise im Rahmen einer Führung auf Italienisch sind am Sonntag, 14. Juni und 5. Juli um 11.30 Uhr.
Natürlich gibt es auch weiterhin öffentliche Führungen auf Deutsch: jeden Freitag, Samstag und Sonntag um 15 Uhr.

Nerly in Venedig. Von Gondeln und Palästen

In jungen Jahren ging Friedrich Nerly nach Italien. Nachdem er in Rom und Mailand gelebt hatte, zog es ihn nach Venedig: Was nur als kurzer Stopp auf dem Weg zurück nach Deutschland geplant war, entwickelte sich zu einem lebenslangen Aufenthalt. Während der 41 Jahre vor Ort wurde er der bekannteste lebende Künstler der Stadt. Aus dieser Schaffenszeit stammen auch seine berühmtesten Motive: die Markussäule im Mondschein und der Blick auf den Canal Grande. In der Kabinettausstellung sind neben 50 Papierarbeiten, darunter brillante Impressionen venezianischer Fenster, gotischer Architektur und schwarzer Gondeln, auch zwei Gemälde mit diesen Erfolgsmotiven zu sehen.

Aktuelle Ausstellung Remix. Photographie – Fiktion und Wahrheit – bis 28. Februar 2027

Kann man Photographie heute noch glauben? Und welche Aufgabe kann sie übernehmen in Zeiten von KI und Deep Fakes? Die Kunsthalle erweitert ihre Sammlungsausstellung Remix um vier Räume und zeigt dort eine Auswahl historischer und zeitgenössischer Photographie. Präsentiert werden Arbeiten von Bernd und Hilla Becher, Candida Höfer, Richard Mosse, Sebastian Riemer, Ricarda Roggan, Thomas Ruff, August Sander, Taryn Simon, Thomas Struth und Heinrich Zille. Die Photographien sind teils Neuzugänge aus der eigenen Sammlung, teils Dauerleihgaben aus der Sammlung Ültzen sowie Leihgaben aus der Sammlung Lothar Schirmer. Viele der ausgestellten Kunstwerke sind zum ersten Mal in der Kunsthalle Bremen zu sehen.
Tipp: Die nächsten Termine für öffentliche Führungen am Sonntag, 28. Juni und 5. Juli 2026, jeweils um 11 Uhr.

Ausstellungsvorschau & Dackel-Treff im Juni

Der Dackel. Eine Ikone geht Gassi – Vom 31. Oktober 2026 bis 28. März 2027

Das Highlight im Herbst: Eine Ausstellung mit hochkarätigen historischen und aktuellen Werken wird erstmals dem Dackel in der Kunst folgen. Neben Malerei, Zeichnung, Photographie, Video, Installation und Performance gibt es Einblicke in Populärkulturelles, Buchillustration, Deko- und Spielzeugdesign – und auch den Versuch, die Perspektive des Dackels selbst einzunehmen.

Einladung: Schon jetzt befindet sich die Kunsthalle im Dackelfieber und lädt anlässlich des bevorstehenden Welttags der Dackel alle Menschen, die einen Dackel besitzen, zu einem Presse- und Fototermin mit ihrem Hund auf die Grünflächen an der Kunsthalle ein. Am Freitag, 19. Juni, können sich Zwei- und Vierbeiner ab 11.30 Uhr vernetzen und beschnuppern. Gegen 12.30 Uhr ist ein Gruppenfoto mit Dackel geplant.

Nähere Informationen: Kunsthalle Bremen, Am Wall 207, 28195 Bremen, Telefon: +49 (0)421 – 32 9080, Fax +49 (0)421 – 32908470, E-Mail: info@kunsthalle-bremen.de

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