Neues aus der Welt der Kunst in den Niederlanden

In der neuen Ausgabe der Museumstijdschrift findet der Leser oder die Leserin viele Tipps über Kunstausstellungen in den Niederlanden. Hier ein kleiner Ausschnitt:

Klang als Mittel, sichtbar zu werden (von Bas Blaasse, erschienen in der aktuellen Ausgabe der Museumstijdschrift)

“Mach Lärm: Verlangen. Praktikum. Change.“ ist die neunte und letzte Ausgabe von „Positions“, einer Ausstellungsreihe, die aufstrebende Künstler und Kollektive zusammenbringt. Der Titel bezieht sich darauf, eine Position einzunehmen: wie sich Künstler in ihrer Zeit und in sozialen Diskussionen ausdrücken. Das Thema Klang ist daher ein passender Abschluss der Serie. Geräusche zu machen bedeutet hier: sich hörbar zu machen und Aufmerksamkeit zu fordern.

Im ersten zentralen Raum des Abbe Museums in Eindhoven befindet sich eine große Satellitenschüssel. Selma Selman malte darauf auf Englisch: „Gott, mach mich zum berühmtesten, damit ich diesem Ort entkommen kann.“ „Satellite Dish“ (2023) ist Teil einer Serie von Readymades, in denen Selman Alltagsutensilien malt. Der Text und die Satellitenschüssel rufen Assoziationen mit Kontakt aus der Ferne hervor – oder dessen Bruch – und mit der Sehnsucht nach dem, was fern oder unerreichbar erscheint. In der Arbeit von Selman, der in einer Roma-Gemeinde in Bosnien aufwuchs, nimmt dieser Wunsch eine besondere Bedeutung an. Schließlich kann dieses Verlangen zweierlei gehen: Der Wunsch, einer Umgebung mit wenig Perspektive zu entkommen, aber auch die Sehnsucht nach der Gemeinschaft, aus der man stammt.

Geräusche in der Luft

Im nächsten Raum hängen zwei Klavierflügel an den Seiten von der Decke. Die Instrumente werden ausgefaltet und gegeneinander angeordnet, wodurch ihr Inneres freigelegt wird und in der Mitte ein schmaler vertikaler Streifen entsteht. Durch diese Rotation scheinen die Flügel gleichzeitig auseinandergebaut und wieder zusammengesetzt worden zu sein. In Jack O’Brien’s „Semblance“ (2025) stimmt die Form des Instruments nicht mehr mit seiner Verwendung überein. Das Klavier ist noch da, kann aber nicht mehr gespielt werden; Die Geräusche hängen sozusagen in der Luft. Dieser Effekt wird dadurch verstärkt, dass die Konstruktion an Lagermodulen und Bühnenelementen aus dem Museum befestigt ist, ergänzt durch Material aus einer früheren Installation von O’Brien. So deutet das Werk sowohl eine Bühne als auch das, was dahinter liegt, nahe.

Im ‚Sound Box‘-Raum hängen einfache illustrierte Anweisungen an der Wand: 19 Schritte aus einem Line Dance, der von Ternate stammt, einer Insel auf den Molukken. “Poco2 – shifting perspective” (2025) von Finn Maätita und Jerrold Saija lädt die Besucher ein, den Bewegungen zu folgen. Etwas unbeholfen versuche ich, die scheinbar einfachen Schritte nachzuahmen. Ich bewege mich. Im selben Raum ist ein Mixtape mit molukkischen Machern experimenteller und verzerrter Klänge zu hören, zusammengestellt von den Künstlern. Die Werke beziehen sich auf die Molukken-Diaspora in den Niederlanden: In diesem Jahr jährt sich der 75. Jahrestag der Ankunft der ersten großen Gruppe von Molukken nach der Dekolonisierung Indonesiens.

Klang ist Berührung aus der Ferne

In einem anderen Raum befindet sich eine Installation von Miloš Trakilović. Schwarze Lautsprecher sind über den Boden verteilt, während einige Mikrofonständer ohne Mikrofon liegen, als ob die Aufnahme gerade beendet ist. Lichtfragmente und abstrakte Bilder sind auf vertikalen Bildschirmen zu sehen. Für „564 Tracks (Not a Love Song Is Usually a Love Song)“ (2024) verwendete Trakilović ein KI-Modell, das Klänge von Krieg und jugoslawischer Popmusik in einer Komposition mit der Struktur eines Liebesliedes zusammenführt. Die Installation zeigt, wie eng Zuneigung und Gewalt sein können – und wirft die Frage auf, wer hier eigentlich spricht: der abwesende Sänger, das Archiv der Kriegsklänge oder der Algorithmus.

Anders als in stillen Museumsräumen sickert der Klang von Raum zu Raum. Das geschieht, ohne dass die Arbeiten sich gegenseitig übertönen. Es scheint ein Ausdruck des Glaubens zu sein, dass man sagen kann, was man will, solange es andere nicht untergräbt. Ein politisch aufgeladenes Thema wie „seine Stimme hörbar machen“ kann in einer Gruppenausstellung schnell illustrativ werden, aber das passiert hier nicht. Der Titel „Make Some Noise: Desire. Praktikum. Veränderung.“ ist eine eindrucksvolle Zusammenfassung der vielen Stimmen, Formen und Gesten, die durch die Ausstellung schwingen. Es erinnert an das Sprichwort: Klang ist Berührung aus der Ferne. Ein passender Abschluss der Serie – und einer mit einem langen Atemzug, denn die Ausstellung ist bis Ende September zu sehen.

Nähere Informationen: Van Abbe Museum, Stratumsedijk 2, Eindhoven, Telefon: +31 402381000, E-Mail: info@abbemuseum.nl

Kostenloser Besuch im Museum mit dem Book Week Gift

Am Sonntag, 22. März, dem letzten Tag der Book Week, erhalten Besucher kostenlosen Eintritt in mehr als 230 Museen in den Niederlanden durch die Präsentation des Book Week-Geschenks.

Das Book Week Gift dient daher an diesem Tag als Eintrittskarte. Die Aktion ist eine Initiative des Museumsvereins und der Stiftung für kollektive Propaganda des niederländischen Buches (CPNB) un d wird zum zweiten Mal organisiert. Mehr als 230 Museen im ganzen Land nehmen teil.

44 niederländische Autoren schrieben kurze Texte zu Objekten aus fünfzehn Museumssammlungen. Mit dabei waren unter anderem Adriaan van Dis, Heleen van Royen, Jan Siebelink, Joost Oomen, Hanna Bervoets und Ted van Lieshout. Diese sogenannten ‚literarischen Museumsplatten‘ bieten verschiedene Lesarten der Werke. Eine Auswahl wurde in einer Mini-Broschüre gebündelt, die am 22. März in den teilnehmenden Museen kostenlos erhältlich sein wird. Die gesamte Serie kann digital über QR-Codes und auf der Internetseite Museum.nl gelesen werden. Besucher sind außerdem eingeladen, ihren eigenen Text für ein Objekt zu schreiben.

Frühneuzeitliche Pop-Ikonen im Limburger Museum (von Ulrike Neyens, erschienen in der aktuellen Ausgabe der Museumstijdschrift)

Hendrick (*1558 – +1617), Jacob (*1574 – +1631) und Hubert Goltzius (+1526 – +1583) waren die Popikonen der Künstler des 16. und 17. Jahrhunderts: Ihre Drucke hingen sowohl in königlichen Palästen als auch in bürgerlichen Wohnzimmern. Huberts Buch „C. Ivlivs Caesar“ (1563), in dem er die klassische Geschichte anhand von Münzbildern beleuchtete, fand seinen Weg in unzählige Bücherregale. Hendrick wiederum verkaufte eine enorme Anzahl von Ausgaben seines Drucks „Moses mit den Szenen des Gesetzes“ (1583), der in mehreren Sprachen verteilt wurde.

Um diese drei bekannten Künstler stand eine eng verbundene Künstlerfamilie. Die Ausstellung „Familie Goltzius – Meister aus Venlo“ im Limburger Museum vereint erstmals die gesamte Geschichte der Familie. Anhand von Dutzenden von Drucken und einigen wenigen Gemälden zeigt sie, wie die verschiedenen Generationen arbeiteten, wie sich die Familie durch Europa verbreitete und wie die Mitglieder sich gegenseitig beeinflussten. Jacob Goltzius II. zum Beispiel basierte seinen Druck „Unequal Love“ (1584–1600) auf einem Entwurf von Hendrick, in dem er humorvoll eine junge Frau darstellt, die die Annäherungsversuche eines alten Mannes ablehnt. Jacob Matham (*1571 – +1631) verewigt seinen Stiefvater Hendrick in einem stattlichen Porträt als Hommage an seine Kunstfertigkeit. Besondere Aufmerksamkeit gilt auch der Rolle der Frauen bei der Pflege von Netzwerken und dem Aufbau des Familienunternehmens.

Als Besucher muss man wachsam bleiben: Aufgrund des breiten Aufbaus und der großen Anzahl an Drucken kann die Geschichte manchmal etwas verwirrend werden. Dennoch zeigt die Ausstellung überzeugend, wie die Goltziussen gemeinsam ein einflussreiches und kreatives Netzwerk bildeten, das die Druckgrafik dauerhaft prägt.

Nähere Informationen: Limburger Museum, Keulsepoort 5, 5911BX Limburg, E-Mail: info@limburgsmuseum.nl, Telefon: +31 773522112.

At the Table and what else is on the table“

Essen und Kunst sind im Museum Staal in Almen auf überraschende Weise miteinander verwoben. Die Ausstellung „At the Table and what else is on the table“ ist eine Reise durch Zeit, Kunst und Tradition. Egal, ob Sie die wunderschön gedeckten Tische, die moderne Kunst oder die Geschichten über Essen im Achterhoek genießen – Sie werden garantiert mit neuen Einsichten nach Hause gehen. Wie ein gutes Essen hinterlässt diese Ausstellung einen bleibenden Eindruck.

Nähere Informationen: Museum Staal, Dorpsstraat 39, Almen, Telefon: +31 575474317, E-Mail: info@museumstaal.nl, Internet: www.museumstaal.nl

Am Tisch mit den Römern

In der Ausstellung „Am Tisch mit den Römern“ im Huygens Museum in Voorburg entdecken Besucher die Essgewohnheiten der Bewohner des Forum Hadriani, der römischen Stadt, die an der Stelle des heutigen Voorburg lag. Die Ankunft und Entwicklung des Römischen Forums Hadriani brachte bedeutende Innovationen in die lokale Esskultur: Die Römer führten neue Zutaten, Utensilien und Rezepte ein. Mit der Entwicklung der Stadt als Leitfaden nimmt die Ausstellung den Besucher mit auf eine kulinarische Reise durch die römische Küche.

Ein Blick hinter die Kulissen

In der Ausstellung erhält man auf Grundlage römischer archäologischer Funde vom Forum Hadriani und Umgebung Einblicke in die Ess- und Kochgewohnheiten der Region. Die Ausstellung zeigt den besonderen ‚Sonntagsgottesdienst‘ der Römer: die sogenannte Terra sigillata, was gestempelte Keramik bedeutet. Diese roten Schalen und Becher waren das Geschirr der wohlhabenden Bürger. Die archäologischen Funde erzählen eine Geschichte und geben Einblicke in das tägliche Leben vor zweitausend Jahren. In der Ausstellung werden Sie als Besucher herausgefordert, über das Objekt hinauszublicken. Ein Krug ist nicht nur ein einfaches Irdengerät, sondern wurde einst verwendet, um Wein, Fischsauce oder Olivenöl zu lagern und zu transportieren – Produkte, die aus dem Mittelmeerraum herangekommen wurden. So entpuppt sich ein Krug als greifbare Spur eines internationalen Handelsnetzwerks.

Nähere Informationen: Huygens Museum, Westeinde 2a, Voorburg, Telefon: +31 703872311, E-Mail: secretaariat@huygensmuseum.nl, Internet: www.huygensmuseum.nl

Eamonn McCormack tritt im Guidos auf

Live-Musik ist am kommenden Samstag, 14. März, in Guidos Kneipe an der Ochsenstraße in Nordhorn zu erleben. Zu Gast ist der irische Sänger und Gitarrist Eamonn McCormack.

Eamonn McCormack wurde im Herzen der irischen Hauptstadt Dublin geboren und wuchs in einem Vorort im Norden auf. Im Alter von sechs Jahren begann er, auf der Akustikgitarre zu spielen. Durch die Auftritte seines Klassenkameraden Gerry Leonard (David Bowie, Suzanne Vega) ermutigt, zählten Slade, Cat Stevens, Neil Young und Rory Gallagher zu seinen frühen Einflüssen. Mit zwölf Jahren sang er bereits sattelfest zu seinem eigenen Gitarrenspiel und trat bei kirchlichen Gemeindemessen auf.

Recht schnell jedoch wurde ihm die Kirchenmusik zu einengend und so wechselte der Teenager auf seine erste eigene E-Gitarre, eine Guild Starfire, auf der er zum Leadgitarristen avancierte und bald mit einer Coverband zum ersten Mal auf der Bühne Geld verdiente. Zu seinen Einflüssen zählten mittlerweile auch Jimi Hendrix, Eric Clapton, Thin Lizzy und die niederländische  Band Focus.
Als Sechzehnjähriger trat Eamonn bereits live im irischen Rundfunk auf und gewann den bedeutendsten Schulwettbewerb mit der Darbietung seines eigenen Repertoires.
Nach einer kurzen Phase in verschiedenen irischen Bands, wechselte Eamonn in die Vereinigten Staaten über, um dort unzählige Konzerte zu geben. Später schloss er sich einer Band in Kalifornien an, die als Ableger von Canned Heat in den Genuss kam, mit JJ Cale zu jammen. Dort gelang es ihm, seine musikalischen Horizonte nochmals zu erweitern, entscheidende Bühnenerfahrung zu sammeln und insgesamt die Frische der amerikanischen Musik samt ihrer kulturellen Herkünfte in sich aufzusaugen. All dies verschmolz dabei mit seinen starken irischen Wurzeln.

Als Eamonn nach vier Jahren voller Eindrücke seiner Reisen und Auftritte nach Irland heimkehrte, brachte er seinen unverwechselbaren Stil und einen eigenwilligen Sound bereits mit; beides unterschied ihn deutlich vom typischen Bluesrock jener Tage. Um seine musikalische Signatur konsequent festzuklopfen, startete er eine lange fortwährende Reihe an Liveauftritten unter dem Bühnennamen Samuel Eddy, was ihn quer durch Europa etablierte. Samuel Eddy und seine Band konnten sich durch diesen ununterbrochenen Einsatz auch auf den großen europäischen Festivalbühnen Reputation erspielen, was im Verlauf zu weltweiten Verträgen mit Universe Productions/Virgin Records und später SPV Records führte. Drei von Kritikern gefeierte Studioalben, die sich hervorragend verkauften, ließen erahnen, dass Irland einen spannenden jungen Weltklassegitarristen hervorgebracht hatte.
Die darauffolgenden zwei Dekaden waren für Eamonn von Tourneen und Studioaufnahmen mit vielen seiner frühesten Einflussgeber geprägt, etwa Rory Gallagher, Johnny Winter, Jan Akkerman (ehem. Focus), Pat Travers, George Thorogood & The Destroyers, Walter Trout, Brian “Robbo” Robertson (Thin Lizzy, Motörhead) and Nils Lofgren.

Kunsthalle Düsseldorf im März

Für drei Wochen besteht die seltene Möglichkeit, das Gebäude der Kunsthalle Düsseldorf in seiner radikalsten Form zu erleben: leer, roh und unberührt. Mit „Nur der Beton“ lädt die Kunsthalle Düsseldorf noch bis 5. April dazu ein, die spezifische Atmosphäre der Architektur und die brutalistischen Strukturen bewusst wahrzunehmen. Dabei stehen Formate der Ruhe und des Innehaltens ebenso im Fokus wie die Auseinandersetzung mit der brutalistischen Architektur.
Täglich wird eine einstündige Architekturführung angeboten, bei der die Besucher die spannende Geschichte und die markante Betonstruktur des Hauses sowie ausgewählte Kunstwerke, die den umliegenden Außenraum prägen, entdecken können. Diese finden dienstags bis freitags um 17 Uhr sowie samstags und sonntags um 13.30 Uhr statt. Die Architekturführung am Sonntag, 22. März, , erfolgtt mit Verdolmetschung in die Deutsche Gebärdensprache.
Das Programm und der Eintritt in die Kunsthalle sind während der Laufzeit von „Nur der Beton“ frei.
Des Weiteren läuft im Parkhaus der Kunsthalle die Ausstellung „MUR BRUT38: Helene Kuschnarew. 360 Hektar“. In ihrer Arbeit fragt sich Helene Kuschnarew unter anderem was geschieht, wenn ein Ort seine gewohnte Ordnung verliert. Dabei verweist der Titel „360 Hektar“ auf das Dorf Wacken, das durch das jährlich stattfindende Heavy-Metal-Festival „Wacken Open Air“ vorübergehend zur Großstadt wird.

Programm im Überblick

Wenn Leere spricht – Atemsession in der leeren Kunsthalle – Sonntag, 29. März, 9 bis 11 Uhr, und am Donnerstag, 2. April, 19 bis 21 Uhr

Ein entleerter Raum schenkt uns keine Ablenkung, er konfrontiert uns mit uns selbst. Mit dem, was wir in ihn hineintragen. Was bleibt, wenn das Äußere reduziert ist und es nichts gibt, woran wir uns orientieren und festhalten können? Ist ein leerer Raum neutral oder wird er zur Projektionsfläche unseres Inneren und füllt sich mit dem, was wir mitbringen?

Die Leere der Kunsthalle ist eine Einladung unseren Geist zu leeren. Zurück bleibt unser Körper als ein Raum, der vielfältige Möglichkeiten zulässt. Der Atem dient dabei als Vermittler zwischen Materie und Geist. In der Leere wird spürbar, ob er ruhig fließt oder sich zurückhält, ob er Raum einnimmt oder sich anpasst.

Die Kunsthalle lädt dazu ein, zu spüren, dass Leere kein Mangel ist, sondern Möglichkeit. Die Teilnehmer atmen zwischen Innen und Außen – im kontinuierlichen Austausch mit dem Raum.

Alex, Carla, Nadja und Nicole von „InBetween“ öffnen und halten diesen besonderen Raum für die Teilnehmer. Sie alle haben in ihrer Arbeit eigene Schwerpunkte. Was sie vereint, ist die Hinwendung zum Menschen, ein ganzheitlicher Ansatz und die Liebe für den verbundenen, zirkulären Atem, den sie in der Session anleiten. Dein Atem geht voran auf deiner Reise in einen anderen Bewusstseinszustand. Du selbst entscheidest, wie tief diese Reise gehen darf, dein Körper und dein Geist sind deine Wegbegleiter, während dein Verstand sich leert, so wie der Raum um dich herum.

Die Session wird zwei Stunden dauern. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
Als Energieausgleich wird um eine Barspende gebeten, die eingesetzt werden soll, um die Gründung von „InBetween“ voranzutreiben.

Ambient Konzert mit „BRUTALISM“ am Freitag, 20. März, 20 bis 22 Uhr

„BRUTALISM“ nutzt moderne Betonarchitekturen als Produktionsstätten und Veranstaltungsorte und untersucht, wie räumliche Gegebenheiten den Klang beeinflussen. Das Label bewegt sich an der Schnittstelle zwischen experimenteller Musik, Clubkultur und ortsspezifischer künstlerischer Forschung, wobei Veröffentlichungen und Performances von bestimmten architektonischen Werken geprägt sind und diesen gewidmet sind.

Brutalism Talks am Dienstag, 24. März, 19 bis 22 Uhr

19 Uhr: Dr. Hannah Schiefer, Kunsthistorikerin, zum Thema: Betonlandschaften: Eine Archäologie der Nachkriegsmoderne

Der Vortrag „Betonlandschaften: Eine Archäologie der Nachkriegsmoderne“ von Dr. Hannah Schiefer, Universität Siegen, widmet sich der Entstehung und Entwicklung des Brutalismus – einer der prägnantesten, aber auch umstrittensten Architekturrichtungen der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Ausgehend von der Begriffsgeschichte des „New Brutalism“, die in den 1950-er Jahren von Architekten und Architekturtheoretikern geprägt wurde, zeichnet der Vortrag nach, wie sich aus einem zunächst polemischen Schlagwort ein weltweit rezipierter Baustil entwickelte.
Anhand ausgewählter Beispiele aus Düsseldorf und Umgebung werden zentrale Merkmale brutalistischer Architektur vorgestellt: die Sichtbarkeit von Konstruktion, der expressive Einsatz von Materialien wie Sichtbeton sowie eine Architekturauffassung, die sich zwischen sozialem Anspruch, technischer Innovation und skulpturaler Form bewegt. Die vorgestellten Bauten zeigen, dass Brutalismus nicht allein als Stil des „rohen Betons“ verstanden werden kann, sondern als vielschichtige architektonische Haltung, die bis heute Fragen nach Materialehrlichkeit, Dauerhaftigkeit und gesellschaftlicher Verantwortung des Bauens aufwirft.

19 Uhr: Dr. Sven Kuhrau, Kunsthistoriker, Wissenschaftlicher Referent der Abteilung Inventarisation beim LVR-Amt für Denkmalpflege im Rheinland, zum Thema: „Starker Auftritt. Die Kunsthalle Düsseldorf als Baudenkmal“

Die anfänglich ungeliebte Düsseldorfer Kunsthalle erfuhr erst im Zuge der jüngeren Aufarbeitung brutalistischer Architektur eine positive Umdeutung. Zuvor hatten sich Künstlerinnen und Künstler das widerständige Potential der wehrhaften Architektur für ihre eigenen Werke am Ort zunutze gemacht. Seit kurzem steht das Haus samt der künstlerischen Interventionen unter Denkmalschutz. Aber was genau macht den Denkmalwert des Gebäudes aus?

20 Uhr: Dr. Turit Fröbe, Architekturhistorikerin, Urbanistin, Baukulturvermittlerin, zum Thema: „Brutalismus – schön hässlich?“

Turit Fröbe bricht in ihrem Vortrag eine Lanze für originelle, gut gemachte Bausünden. Sie fasst ihre wichtigsten Erkenntnisse, die aus ihrer jahrelangen Auseinandersetzung mit den „hässlichen Entlein“ unserer Städte hervorgegangen sind, zusammen und zeigt, dass „Bausünden“ eine unterschätzte Baugattung darstellen, die durchaus Potenziale für ihr jeweiliges Umfeld haben. In ihrem Vortrag nimmt sie auch den Brutalismus – beziehungsweise das, was gemeinhin als brutalistisch etikettiert wird – in den Blick, erläutert, warum es sich lohnt, sorgfältig zwischen guten und schlechten Bausünden zu unterscheiden, und beschreibt, wie sich selbst die verhasstesten Objekte mithilfe eines „liebevollen Blicks“ innerhalb kürzester Zeit aufwerten lassen.

20.30Uhr: Kaspar Stöbe & Pablo Molestina, Architekten, zum Thema: „Die Sanierung der Kunsthalle Düsseldorf

Offene Probe von KOIR am Sonntag, 29. März, 15 bis 18 Uhr, Eintritt und Programm frei

„KOIR“ ist eine musikalische, körperliche und vokale Praxis an der Kunstakademie Düsseldorf, gegründet von Prof. Ari Benjamin Meyers und seiner Klasse. Wir proben, lernen und bearbeiten musikalische Werke aus einem breiten Spektrum. „KOIR“ probt in einem zweiwöchigen Rhythmus an der Kunstakademie Düsseldorf und ist am 29. März für eine öffentliche Probe in der Kunsthalle Düsseldorf zu Gast.

Nähere Informationen: Kunsthalle Düsseldorf, Grabbeplatz 4, 40213 Düsseldorf, Telefon: +49 (0)211 54237710, E-Mail: mail@kunsthalle-duesseldorf.de

Nicht nur die Kulturgeschichte von Sexarbeit, aber auch

Ausstellungsprogramm der Bundeskunsthalle Bonn

„Was uns verbindet. Dimensionen sozialer Nachhaltigkeit“ – so lautet das Jahresthema 2026 der Bundeskunsthalle. Damit stellt das Haus nach dem Themenjahr der ökologischen Nachhaltigkeit die soziale Verantwortung ins Zentrum seiner Programmarbeit und fragt, wie Kunst, Bildung, kultureller Austausch und gesellschaftlicher Dialog zu einem für alle gewinnbringenden Miteinander beitragen können.

Das Team der Bundeskunsthalle hat vor Kurzem das Programm für das Jahr 2026 vorgestellt. „Es ist wichtig, als Institution darüber nachzudenken, wie wir als Gesellschaft funktionieren und sich dabei zu fragen, was uns verbindet. Mit dem Jahresprogramm 2026 möchten wir den Blick in die weite Ferne schweifen lassen und genauso in unsere diverse, soziokulturelle Umgebung blicken. Wir schauen in den globalen Süden und beschäftigen uns mit indigenen Welten des Amazonasgebiets, zeigen eine zentrale Figur in der queeren Szene New Yorks der 1970er/80er Jahre, ergründen die Kulturgeschichte von Sexarbeit, rücken die Gedenkkultur zu den NS-Verbrechen in den Fokus und richten den Blick auf zumeist wenig beachtete lateinamerikanische Künstlerinnen. Es geht dabei um Themen wie soziale Interdependenzen, kulturelle Teilhabe und alternative Formen des gesellschaftlichen Zusammenlebens“, erläutert die Intendantin Eva Kraus. „Was uns verbindet. Dimensionen sozialer Nachhaltigkeit“ verortet die Bundeskunsthalle nicht nur in Ausstellungen, sondern in einem ganzen Audit von Vermittlung, Bildung und durch gesellschaftliche Beteiligung. Es soll gelingen, Kunst und Kultur als Plattform für ein soziales Miteinander zu denken.

Das Jahresthema verknüpft dabei immer künstlerische Stimmen und ästhetische Positionen mit den Fragen sozialer Nachhaltigkeit. „Als Prämisse ist dabei die diversitätssensible Öffnung des Hauses ein langfristig strategisch und strukturell angelegtes Ziel der Bundeskunsthalle. Inklusion, Teilhabe und der Zugang des Hauses wie auch die Anteilnahme an gesellschaftsrelevanten Themen sind ein wichtiger Motor für den Dialog und das Miteinander. Die Kulturvermittlung spielt dabei einen essentiellen Part – unterstützt durch die Fokusgruppe, das Gesellschaftsforum und die vielen freien Führungs- und Workshopmitarbeiter werden zahlreiche Formate im kleineren und größeren Maßstab für die Besucher immer neu aufgelegt. Ein explizit für Kinder, Jugendliche und Familien neu kuratiertes partizipatives Programm erwartet die Besucher im Programmjahr 2026“, sagt Eva Kraus weiter.

Das Ausstellungsjahr 2026 beginnt am 27. Februar mit einer Ausstellung über einen der bedeutendsten Fotografen New Yorks, Peter Hujar, der für die Empathie und Wärme seiner Bilder gefeiert wurde, zu Lebzeiten jedoch wenig bekannt war. Hujars Hauptinteresse galt der Porträtfotografie und er fotografierte sich selbst, seine Freunde und Bewohner der queeren New Yorker Downtown-Szene, genauso aber richtete er seine Aufmerksamkeit auch auf Tiere, Architektur und Landschaften. (Peter Hujar. Eyes Open in the Dark, bis 23. August)

Die Ausstellung „Amazônia. Indigene Welten“ gibt vom 13. März bis 9. August den indigenen Völkern des Amazonasgebiets eine Stimme und bietet einen neuen Blick auf diese Region, die oft auf das Klischee einer exotischen, von der heutigen Welt abgekoppelten Gesellschaft reduziert wird. Dabei ist Amazonien ein lebendiges Ganzes aus dichten Netzwerken, interkulturellem Austausch und einer erweiterten Soziabilität zwischen Hunderten von indigenen Völkern. Die Ausstellung mit ihren zirka 400 Exponaten legt einen Schwerpunkt auf die Konzepte von Schöpfung, Gemeinschaft und Zukunftsperspektiven aus der Sicht der Bewohnerinnen und Bewohner.

„Nichts über uns ohne uns!“ – Das Prinzip der folgenden Ausstellung könnte ebenso gut für „Amazônia. Indigene Welten“ gelten, doch charakterisiert es zentral das Projekt Sex Work. Eine Kulturgeschichte der Sexarbeit. Gemeinsam mit einem Kollektiv forschender Sexarbeiterinnen und Sexarbeiter wurde die ab 2. April laufende Ausstellung konzipiert, die mit Kunst, kulturgeschichtlichen Zeugnissen und Archivmaterial die Sexarbeit in Europa von der Antike bis in die Gegenwart kaleidoskopartig aufblättert. Denn welches Menschenbild die Zeit prägte, welche Werte galten und wer Macht ausübte, lässt sich auch daran ablesen, wie gesellschaftlich mit Sexarbeit umgegangen wurde. (bis 25. Oktober 2026)

Mit den „Interactions 2026“ werden ab 1. Mai wieder ausgewählte Kunstwerke und Performances angeboten, die im Außenraum der Bundeskunsthalle bis zum 1. November zum interaktiven Spiel einladen. Alle Werke bzw. Projekte beinhalten eine eigene Erzählung oder Vision, die es neben der Interaktion zu entdecken gilt. Sie machen deutlich, dass Offenheit sowohl dem individuellen als auch dem gemeinsamen Erleben dient und ein Miteinander, Toleranz und Sensibilität fördert.

Der Kulturherbst wird am 9. Oktober mit einem Thema eröffnet, das dringlicher nicht sein könnte. Wie steht es um die Erinnerungskultur und Gedenkpolitik in Deutschland? In den kommenden Jahren wird es kaum noch Überlebende des Holocaust und andere Opfer des NS-Regimes geben, die über ihre Erlebnisse berichten könnten. Aber sie hinterlassen ihre Zeugnisse in Büchern, Tonaufnahmen, Filmen und eigenen Kunst werken. Die Ausstellung „Nie wieder! Gegen das Vergessen der NS-Verbrechen“ widmet sich der sich verändernden Erinnerungskultur in Bezug auf die Verbrechen des Nationalsozialismus. Die Ausstellung untersucht vor allem mit Mitteln der Kunst und digitaler Medien sowie mit historischen Zeugnissen und Objekten verschiedene Methoden des Gedenkens. (bis 2. Mai 2027)

In den Jahresendspurt geht die Bundeskunsthalle mit einer große Überblicksschau, die erstmals in Europa zentrale Werke von mehr als 60 Künstlerinnen aus Lateinamerika von Mexiko bis Argentinien vereint. „Avant-Guardistas. Lateinamerikanische Künstlerinnen von Frida Kahlo bis heute“ spannt einen großen Bogen über mehr als ein Jahrhundert, der berühmte Künstlerinnen mit solchen vereint, die über die Jahrzehnte in Vergessenheit geraten sind. Die Ausstellung geht vom 4. Dezember bis 29. März 2027 den eigen ständigen künstlerischen Sprachen auch in ihrer Bedeutung für kulturelle Identitäten und Prozesse der (weiblichen) Selbstermächtigung nach.

Wenn die Ausstellungstüren schließen, gehen bei live arts die Scheinwerfer an. Auf dem Programm 2026 stehen dann fünf internationale Produktionen aus Tanz, Theater, Musik und Performance. So lädt Connor Schumacher mit „Physical Therapy – Sober Dance Sessions“ (Physiotherapie Tanzen ohne Rauschmittel) Menschen dazu ein, zentrale Qualitäten der Rave- und Club kultur bewusst zu trainieren, zu reflektieren und weiterzuentwickeln – ganz ohne den Einfluss von Substanzen. Es folgen die international gefeierten und für den Grammy nominierten Musiker Manu Delago (Handpans) und Max ZT (Hackbrett), die sich mit innovativen Arrangements und wunderschönen Kompositionen in ein unerforschtes musikalisches Terrain vorwagen. Performance mit erwünschter Teilnahme präsentieren Hoffmann&Lindholm mit „Hiding Piece“, bei dem das Publikum aufgefordert wird, im Aufführungsraum zu verschwinden, sich unsichtbar zu machen oder in der Position stiller Beobachter zu verharren.

„Studio Bonn“ komplettiert mit Diskussionen einerseits zur ökologischen, andererseits zu den Dimensionen sozialer Nachhaltigkeit das Kunst- und Kulturjahr in der Bundeskunsthalle. Studio Bonn versteht sich als Beitrag zur demokratischen Selbstverständigung über den gemeinsamen Umgang mit Krisen und Konflikten, über gesellschaftliche Veränderungsprozesse und kulturelle Gestaltungspotentiale.

Noch dem Jahresthema 2025 verpflichtet und die Ausstellung „Expedition Weltmeere“ begleitend, wird bei „Gefährdete Schönheit: Wie können wir die Weltmeere besser schützen?“ am 25. Februar über den aktuellen Zustand der Ozeane diskutiert, die den Globus als zusammenhängendes komplexes Ökosystem umspannen. Dem Jahresthema 2026 folgend, fragt „Extremer Reichtum: Wie Vermögensungleichheit den sozialen Zusammenhalt gefährdet“ am 29. April, wie ein gerechter Ausgleich der finanziellen Lastenverteilung, wie ihn beispielsweise Konrad Adenauer schon einmal vollzogen hatte, erneut gelingen kann.

„Digitales Empowerment? Künstliche Intelligenz zwischen Utopie und Dystopie“ am 3. Juli wagt sich an ein weiteres drängendes Thema. Worin liegen die Chancen und Risiken der neuesten Entwicklungen in der Künstlichen Intelligenz und welche Form von Regulierung hilft uns in Europa, technologische Innovationen mit ethischer Orientierung zu verknüpfen?

Begleitend zur Ausstellung „NIE WIEDER! Gegen das Vergessen der NS-Verbrechen“ beschäftigt sich das Panel am 13. November mit den gegenwärtigen Angriffen auf Gedenkstätten wie Buchenwald durch rechtsextreme Gruppen und diskutiert Strategien, wie die Erinnerung an die deutschen Verbrechen des NS-Regimes gerade in Zeiten einer deutschen Remilitarisierung lebendig und wirkmächtig gehalten werden kann.

Neu im Diskursprogramm ist das Europäische Kulturforum Bonn/European Cultural Forum Bonn ECFB. Von nun an bringt einmal pro Jahr das ECFB herausragende Akteure aus Kunst, Kultur, Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft aus aller Welt in Bonn zusammen, vom 16. bis 19. September. Gemeinsam soll unter dem Leitgedanken globaler wechselseitiger Abhängigkeiten und planetarer Grenzen über aktuelle Herausforderungen unserer Gegenwart und deren kulturelle Dimension diskutiert sowie transnationale Allianzen für eine offene Gesellschaft und demokratische Kultur gestärkt werden.

Die Bundeskunsthalle positioniert sich seit Jahren als Ort inklusiver Kultur, bei dem Vermittlung zur Brücke wird: Programme adressieren vielfältige Besuchergruppen, bauen Barrieren ab und machen Kunst, Kultur und Wissenschaften erfahrbar. Von inklusiven Führungen über barrierefreie Zugänge und Räume bis zu digitalen Angeboten, die auch jüngere Zielgruppen erreichen, wird auf Teilhabe gezielt. Lokale Perspektiven wie das Gesellschaftsforum und Menschen mit unterschiedlichen Zugängen wie beispielsweise durch die Fokusgruppe (Experten für Barrierefreiheit) finden Aufmerksamkeit. Seit 2010 gibt es konkrete Angebote wie Tastführungen, Gebärdensprachführungen und Programme für Menschen mit Demenz; interkulturelle Formate und queere Zugänge ergänzen das Spektrum.

In diesem Jahr stehen mit dem „Ellah-Lab“, einem umfangreichen Familienprogramm und dem kollektiven Jahresabschlussprojekt in der Ostgalerie weitere Highlights an, die das Publikumserlebnis vertiefen und bürgernahe Partizipation stärken. So wird inklusive Vermittlung zu einem integrativen Erlebnis, das Gemeinschaft stärkt.

Auf eine weitere positive Stabilisierung der Besuchszahlen deuten auch die Prognosen für das noch laufende Jahr: Bei geschätzt 375.000 Besuchen bis Ende des Jahres werden eine Vielzahl an Menschen in der Bundeskunsthalle Ausstellungen gesehen, Konzerte gehört, Filme angeschaut oder bei Diskussionen mitdiskutiert haben.

Nähere Informationen: Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland GmbH Museumsmeile Bonn, Helmut-Kohl-Allee 4, 53113 Bonn, Telefon: +49 228 9171-200, Fax: +49 228 234154, E-Mail: info@bundeskunsthalle.de

Annika Kahrs – Sonant

Die Städtische Galerie Nordhorn zeigt noch bis zum 8. Februar 2026 eine Einzelausstellung mit der in Berlin und Hamburg lebenden Künstlerin Annika Kahrs, die mit Musik, Performance und Video arbeitet. In ihrer Kunst macht sie die vielen wechselseitigen Beziehungen zwischen akustischen und visuellen Medien erfahrbar.

Kahrs begreift Musik sowohl als Handlung als auch als Mittel der Verständigung und verleiht ihr eine ästhetische sowie gesellschaftliche Bedeutung. Ihre Werke umfassen Video- und Soundinstallationen, Performances, Grafiken sowie Glasarbeiten. Wesentlich für Kahrs künstlerische Arbeit ist eine kollaborative Praxis, wobei sie Musiker und Experten aus anderen Wissensfeldern an der Entwicklung und Umsetzung ihrer Vorhaben beteiligt und dazu auch verschiedene gesellschaftliche Gruppen in die inhaltliche Fragestellung einbezieht. Ihre Arbeiten lassen sich häufig im erweiterten Sinne als Kompositionen verstehen, in denen musikalischen Noten durch präzise formulierte Handlungsvorgaben ergänzt oder ersetzt werden. Auf diese Weise verbindet die Kunst von Annika Kahrs nicht nur Hören, Sehen und Tun, sondern schafft Räume, die poetisch und sozial zugleich sind. Die Ausstellung in der Städtischen Galerie Nordhorn bringt Videoinstallationen, Grafiken, Glasarbeiten sowie Live-Performances aus den Jahren 2010 bis 2025 zusammen.

Zu Annika Kahrs

Annika Kahrs (*1984 in Achim) ist eine deutsche Installations-,Video- und Performancekünstlerin. Sie studierte an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg bei Andreas Slominski, an der Akademie der Bildenden Künste in Wien bei Harun Farocki und an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig Freie Kunst. Sie schloss 2012 ihr Studium an der Hochschule für Bildende Künste Hamburg ab.

Annika Kahrs erhielt 2011 beim 20. Bundeswettbewerb des Bundesministeriums für Bildung und Forschung „Kunststudentinnen und Kunststudenten stellen aus“ in der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland in Bonn den Bundeskunstpreis. Im gleichen Jahr erhielt sie ein Stipendium der Hochschule für Bildende Künste, Hamburg. 2012 erhielt sie in Wiesbaden den George-Maciunas-Förderpreis, gestiftet von René Block, für den Videofilm „Strings“.

2017 wurde sie mit dem Förderpreis der Vordemberge-Gildewart-Stiftung für ihre Videoarbeit „Sea-Pool“ mit drei Zeichnungen, die von Seemännern in Bremerhaven stammen, ausgezeichnet. 2019 erhielt sie das Stipendium des Max-Pechstein-Förderpreises; und 2020 wurde Kahrs mit dem „Heitland Honneur“ der Heitland Foundation ausgezeichnet. Für 2022 erhielt sie ein Stipendium der Villa Aurora.

Ihre Werke wurden in vielen Ausstellungen präsentiert: unter anderem in der Bundeskunsthalle Bonn, der Hamburger Kunsthalle, dem Kunstmuseum Stuttgart und in der Kunsthal 44 Møen, Askeby.

Nähere Informationen: Städtische Galerie Nordhorn, Vechteaue 2 (Alte Weberei), 48529 Nordhorn, Telefon: +49 (0) 5921 / 971-100, E-Mail: kontakt@staedtische-galerie.nordhorn.de

Hip Hop Is – Museum würdigt nicht nur einen Musikstil

Das Groninger Museum präsentiert unter dem Titel „Hip Hop Is“ vom 20. Dezember bis zum 10. Mai 2026 eine Ausstellung über die grenzenlose Kreativität des Hip-Hop, der als kulturelle Bewegung eine Vielzahl von Bereichen umfasst: von Kunst, Mode, Design und Sprache bis hin zu Musik, Tanz und Graffiti. Gastkuratorin Rieke Vos zeigt in Zusammenarbeit mit Dennis Kok und Sherlock Telgt anhand ausgewählter Werke nationaler und internationaler Künstlerinnen und Künstler den Einfluss der Hip-Hop-Kultur auf die Bildende Kunst der letzten vier Jahrzehnte. Bekannte und neue Werke von Martha Cooper, Arthur Jafa, Iris Kensmil, Mick La Rock, Dana Lixenberg, Rammellzee und vielen anderen werden zu sehen sein.

Hip-Hop ist vielseitig, grenzüberschreitend, ständig im Wandel und zählt zweifellos zu den einflussreichsten kulturellen Bewegungen des 20. und 21. Jahrhunderts. Hip-Hop ist laut, derb und bezieht Stellung. Zugleich ist er eine Quelle kultureller Vielfalt und kreativen Widerstands, entstanden aus dem Bedürfnis, einen eigenen Raum einzunehmen, Ungleichheit zu bekämpfen und Unrecht anzuprangern, also: der Macht die Wahrheit zu sagen.

Hip-Hop wird zwar vornehmlich mit Musik und Mode assoziiert, aber „Hip Hop Is“ nimmt die Bildende Kunst als Ausgangspunkt. Die Arbeiten in dieser Ausstellung – variierend von Fotografie, Malerei und Skulptur bis hin zu Graffiti – zeigen, wie Hip-Hop die Bildende Kunst beeinflusst und bereichert hat, von der Straße bis in den musealen Raum.

Groningen – Niederlande – Welt

Groningen nimmt in der niederländischen Hip-Hop-Geschichte eine besondere Stellung ein, nicht zuletzt, weil Museumsdirektor Frans Haks bereits Anfang der 1980er-Jahre Interesse für das Genre zeigte. Das Groninger Museum organisierte mehrere Ausstellungen und Events zum Thema Graffitikunst, häufig begleitet von Rap- und Breakdance-Performances. In der Folge entstand eine lebendige in der Stadt Graffiti-Szene. Ende der 1980-er Jahre erregte Groningen auch musikalisch Aufmerksamkeit durch die Hip-Hop-Formation „Zombi Squad“, die schon früh durch ganz Europa tourte. Die Kuratoren Sherlock Telgt und Dennis Kok nehmen das Publikum mit auf eine Reise durch die Höhepunkte der Groninger Hip-Hop-Geschichte und setzen sie in Beziehung zu wichtigen internationalen Ereignissen. Dabei konnten sie aus dem Fundus der einzigartigen Sammlung des Dutch Hip Hop Archive schöpfen, das nahezu alle in den Niederlanden veröffentlichten Hip-Hop-Alben und -Singles bewahrt.

Leihgaben und mehr von „Rammellzee“

Ein Ausstellungsraum ist ausschließlich „Rammellzee“ gewidmet, der den Hip-Hop als bildender Künstler zur Avantgarde machte. Der Künstler mit internationalem Ruf hatte gerade in diesem Jahr eine große Retrospektive in Paris, aber schon 1987 eine Ausstellung im Groninger Museum. In „Hip Hop Is“ steht er erneut im musealen Fokus: Gezeigt werden besondere Leihgaben, spektakuläre Kostüme und Filmaufnahmen aus den 1980ern.

Neue Werke für die Ausstellung

Für „Hip Hop Is“ haben mehrere Künstlerinnen und Künstler eigens neue Werke geschaffen. Iris Kensmil hat eine Installation mit Porträts von Rapperinnen gestaltet. Boris Tellegen (Delta) entwickelte ein neues Mural rund um eine 30 Jahre alte Wandskulptur. Und Niels Meulman (Shoe) lässt das Publikum seine unvergleichliche Caligraffiti-Technik erleben – in einem Wandgemälde von über dreizehn Metern Länge.

Nähere Informationen: Groninger Museum, Museumeiland 1, 9711 ME Groningen, Niederlande, Telefon +31 503666555, E-Mail: info@groningermuseum.nl. Das Museum ist von Dienstag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr geöffnet.

„Someone`s neighbour“ – Livemusik mit eigenen Stücken in der Kornmühle

Die Band „Someone`s Neigbour“ steht am 13. Dezember um 18.30 Uhr auf der Bühne
der Kornmühle in Nordhorn mit einem Konzert, das ganz im Zeichen von
handgemachter, ehrlicher Rockmusik steht.
Die vier aus der Grafschaft Bentheim stammenden Musiker, Jürgen „Joschi“ Rasch (Gitarre, Gesang), Sabine „Bine“ Hannusch (Gesang), Christian „Zaffy“ Zafuda (Bass) und Armin Schärling (Schlagzeug, Percussion, Gesang) fanden 2022 zusammen und bringen seither frischen Wind in die regionale Musikszene. Unterschiedliche musikalische Wurzeln und Band-Erfahrungen prägen ihren Sound, der sich bewusst nicht auf ein Genre festlegen läßt. „Someone`s Neighbour“ spielen ausschließlich eigene Songs – abwechslungsreich, energiegeladen, mit viel Gefühl für Dynamik.
Mal klingen die Songs leicht und verspielt, dann wieder druckvoll, rau und voller Ecken und Kanten. Zwischen sphärischen Klängen, rotzigen Gitarrenriffs und markanten Rhythmen entstehen Songs, die das Publikum mit auf eine musikalische Reise nehmen – von der Karibik bis zur dunklen Seite des Mondes.
Der Eintritt ist frei.

Ausstellung über Radiopiraten im Drents Museum Assen

Mitsingen, Radiostudios in Dachgeschossen und Piratenfestivals sind wieder im Vormarsch – zumindest in der Drenthe erlebt die Kultur der Radiopiraten ein Comeback. Piratensender haben heute ein paar 100 bis viele 1000 Hörer und Piratenfestivals sind gut besucht.

Vor allem die südöstliche Ecke der Drenthe ist untrennbar mit der Piratenkultur verbunden. In der Ausstellung „Donders dikke plaoten“, die noch bis zum 2. November im Drents Museum in Assen zu sehen ist, haben Besucherinnen und Besucher die Gelegenheit diese Musikkultur kennenzulernen.

Musiker und Rundfunkgeräte

In der Ausstellung sind die am häufigsten verwendeten Rundfunkgeräte, seltene Singles und das einzigartige Material der Plattenfirma Telstar zu sehen; und zu hören gibt es Geschichten von Piraten und berühmten Musikern. Es gibt Video- und Audioporträts unter anderem von Jannes, Monica West und Henk Wijngaard. Aber auch der TikTok-Pirat Jordie Hemoes, der Ermittlungsbeamte Bé Muller und Albert van Veenen von Gigant FM erzählen ihre Geschichte. Jedes Zimmer hat seine eigene Piraten-Geräuschkulisse.

Piratenstationen in Drenthe

Obwohl die ersten Radiopiraten ihren Ursprung in Twente hatten, kommen heute die drei größten Piratensender der Niederlande aus Drenthe: Radio Olympia, Radio Continu und GigantFM.

Viele bekannte Piratenkünstler wie Jannes und Monica West haben ihre Wurzeln in Drenthe. Die hauptsächlich holländische Musik, die auf Piratensendern und auf Piratenfestivals zu hören ist, wird von den Mainstream-Popsendern oft nicht gespielt. Die „Piraten“ laufen hauptsächlich aus Dachböden und Schuppen. Ihre Studios sind oft ansprechend eingerichtet und in der Regel voll von Besuchern, die die Musik kommentieren. Diese Atmosphäre spiegelt sich in der Ausstellung wider. Die Präsentation entführt Musikliebhaber und Radiofanatiker in die Welt der illegalen Sender, des Ermittlungsdienstes und der Piratenfestivals. Kurzum: eine Ausstellung toller Musik von damals und heute.

Nähere Informationen: Drents Museum, Brink 1, 9401 HS Assen, Telefon 0592 377773, E-Mail: info@drentsmuseum.nl, Internet: www.drentsmuseum.nl. Geöffnet ist das Museum in der von Dienstag bis Sonntag in der Zeit von 10 bis 17 Uhr.

Sonderausstellung „Guitars Heros – Iconic Guitars – Amazing Stories“

Die Sonderausstellung „Guitar Heroes“ des Rock- und Pop-Museums in Gronau widmet sich den größten Gitarristinnen und Gitarristen der Musikgeschichte und beleuchtet die Entwicklung des Rock- und Metal-Gitarrenspiels von den Wurzeln im Hard und Blues Rock bis hin zu Thrash und Groove-Metal. Musikliebhaber erwartet eine beeindruckende Sammlung von 150 Objekten auf 220 Quadratmetern, darunter zahlreiche exklusive Gitarren der „Rock Collection“, die bisher nicht öffentlich ausgestellt wurden.

Ein besonderes Highlight ist die thematische Aufteilung der Ausstellung in sechs Bereiche, von „Roots“ über „Blues Rock“ bis zu „Metal Gods“. Besucherinnen und Besucher können ikonische Gitarren wie K.K. Downings rote Hamer von Judas Priest bestaunen und die Geschichten der einflussreichsten Gitarristen entdecken – darunter Größen wie Tony Iommi, Kirk Hammett, Eddie van Halen, Gary Moore, Slash, Yngwie Malmsteen und viele mehr.

Interaktives Erlebnis

Das Rock- und Pop-Museum legt besonderen Wert auf ein immersives Besuchserlebnis. Mit 23 Monitoren, Projektionen und einem innovativen Tracking-Audiosystem (USOMO) wird die Ausstellung lebendig, so wie man es vom rock’n’popmuseum gewohnt ist. Sechs Erklärvideos zu Gitarrentechniken erlauben es den Besucher:innen, noch tiefer in die Welt des Gitarrenspiels einzutauchen.
Zusätzlich bereichern Experten-Interviews mit Persönlichkeiten der Branche, wie Gitarrist Victor Smolski, Starproduzent Dieter Dierks und Metal Queen Doro Pesch, die Ausstellung. Doro Pesch übernimmt außerdem die akustische Führung durch die einzelnen Stationen und bietet spannende Einblicke in die Geschichte der Gitarrenmusik.

Rahmenprogramm

Die Ausstellung „Guitar Heroes“ bietet eine einmalige Gelegenheit, die Entwicklung des Gitarrenspiels von den 1970er bis 1990er Jahren hautnah zu erleben und sich von den Legenden des Rock- und Metal-Universums inspirieren zu lassen. Das Rock- und Pop-Museum begleitet die Sonderausstellung mit einem abwechslungsreichen Rahmenprogramm.

Die Ausstellung wird bis zum Ende des Jahres zu sehen sein.

Nähere Informationen: Rock- und Pop-Museum, Udo Lindenberg-Platz 1, 48599 Gronau, Telefon 0049 2562 81480, E-Mail: info@rock-popmuseum.de

Junge Musiker aus aller Welt zu Gast in Nordhorn

48. Auflage der Internationalen Sommerakademie

„Es kommt mir alles tot vor, wo ich nicht Musik höre“ – diesen Satz schrieb der Philosoph und große Musikliebhaber Friedrich Nietzsche, der auch Klavier spielte und komponierte, im Jahre 1863 an seine Mutter Franziska Nietzsche und brachte damit die essenzielle Bedeutung der Musik für den Menschen zum Ausdruck.

Viel Musik ist noch bis zum 22. September im Kloster Frenswegen bei der 48. Auflage der Internationalen Sommerakademie für Kammermusik Niedersachsen zu hören.

In diesem Jahr werden 105 junge musikalische Talente an 60 Kammermusikwerken arbeiten. Über 30 verschiedene Nationalitäten sind bei der 48. Auflage dieses einzigartigen Kammermusikkurses in der Grafschaft Bentheim zu Gast. Unterrichtet werden die hochbegabten Nachwuchsensembles von einem international zusammengesetzten Team von Dozenten, das die Sparten Streicher, Bläser und Klavierkammermusik abdeckt und damit jedem Kammermusikensemble – vom Klaviertrio über Streichquartett bis zur gemischten Besetzung – optimalen Input geben kann.

Highlights im Akademie-Kalender sind zehn Konzerte in der Klosterkapelle mit abwechslungsreichen Programmen. Für sechs Konzerte ist der Eintritt frei, für vier Konzerte hat der Vorverkauf begonnen. Den Auftakt machte das Begrüßungskonzert am 5. September. Hier stimmten ausgewählte Akademie Ensembles auf die Welt der Kammermusik ein, die in den folgenden Wochen das Klostergeschehen zu erleben ist.

Die Kooperation mit den Musikschulen Nordhorn und der Niedergrafschaft ist ein fester Bestandteil der Akademie. Ambitionierte Ensembles der Region gestalten am 9. September ein gemeinsames Konzert mit Ensembles der Akademie. Das Nebeneinander schafft eine Atmosphäre voller Lebendigkeit und Nähe: Die Freude am Musizieren steht ebenso im Mittelpunkt wie die Entdeckung neuer Talente. Nähe und Begegnungen, die nicht nur die Musik, sondern auch die Menschen dahinter erlebbar machen, bieten auch die Werkstattkonzerte, die am 7., 10., 14. und 17. September stattfinden. Hier bekommt das Publikum spannende Einblicke in die aktuelle Musikpädagogik. Was sonst hinter verschlossenen Türen in den Musikhochschulen vermittelt wird, ist in diesen Konzerten live und direkt in der Klosterkapelle zu erleben. In den Festivalkonzerten präsentieren die Sommerakademie-Ensembles ihre musikalischen Ergebnisse. Internationale Preisträgerinnen und Preisträger sind hier ebenso zu hören wie Ensembles, die sich erst im Kloster Frenswegen zusammengefunden haben. Die Programme zeichnen sich aus durch frische Interpretationen großer Meisterwerke, spannende Neuentdeckungen, herausragendes Können und geballte künstlerische Energie.

Das Eröffnungskonzert des Festivals findet am 12. September statt, am 20. September folgt das Festkonzert und der letzte Akademietag wird am 21. September mit einem Matinéekonzert und einem Abschlusskonzert musikalisch gefeiert. Die Vielfalt der Ensembles, die abwechslungsreichen Programme und die Verbundenheit mit der Grafschaft Bentheim machen die Internationale Sommerakademie zu einem unvergesslichen Erlebnis für ein breites Kammermusik-Publikum.

Die Konzerte im Überblick

Alle Konzerte der Internationalen Kammermusikakademie finden in der Kapelle des Klosters Frenswegen an der Klosterstraße 9 in Nordhorn statt.

Werkstattkonzerte bei freiem Eintritt (mit anschließender Möglichkeit im Kloster ein Mittagessen oder Kaffee und Kuchen zu genießen) am Mittwoch, 10. September, 12 Uhr, am Sonntag, 14. September, 15 Uhr, und am Mittwoch, 17. September, 12 Uhr.

Kooperationskonzert der Akademie mit den Musikschulen Nordhorn und der Niedergrafschaft bei freiem Eintritt am Dienstag, 9. September, 19.30 Uhr.

Festivalkonzerte am Freitag, 12. September, 19.30 Uhr (Eröffnungskonzert), am Samstag 20. September, 19 Uhr (Festkonzert), am Sonntag, 21. September, 11.30 Uhr (Matinéekonzert) und am gleichen Tag um 18 Uhr das Abschlusskonzert. Die Eintrittskarten für die Festivalkonzerte kosten 15 Euro und ermäßigt 8 Euro. Alternativ zum Kauf von Einzeltickets gibt es den Festivalpass für alle Konzerte für 40 Euro (ermäßigt 20 Euro) und den Tagespass für die beiden Konzerte am 21. September für 20 Euro (ermäßigt 10 Euro). Der Kartenvorverkauf erfolgt beim Kloster Frenswegen, bei Thalia Nordhorn sowie online auf https://isa-kammermusik.de/konzerte.

Weitere Informationen zur Internationalen Sommerakademie, allen Konzerten und Tickets gibt es auf https://isa-kammermusik.de