Ausstellungshighlights im Frühjahr in der Kunsthalle Bremen

Natur und Antike. Der Romantiker Friedrich Nerly in Rom

Ab 14. März

Mindestens 150 Jahre lang war die Campagnalandschaft mit Aqua Claudia von Friedrich Nerly nicht öffentlich zu sehen. Seit 1954 befindet sich das Gemälde im Besitz der Kunsthalle, ausstellbar war es bis vor kurzem jedoch nicht. Gut ein Jahr dauerte die Restaurierung mit eindrucksvollem Ergebnis: Ein vergessenes Hauptwerk des deutschen Malers Friedrich Nerly (1807–1878) kam ans Licht! Das Bild zeigt die antike Wasserleitung Aqua Claudia vor den Toren Roms. Gehen Sie in der Kunsthalle auf eine Reise ins sonnige Italien, wenn ab Samstag Nerlys frühe Schaffensjahre in Rom im Mittelpunkt einer großen Ausstellung stehen.

Tipp: Öffentliche Führungen durch die Ausstellung jeden Freitag, Samstag und Sonntag um 15 Uhr!

Aktuelle Ausstellung

Remix. Photographie – Fiktion und Wahrheit

Seit 25. Februar

Kann man Photographie heute noch glauben? Und welche Aufgabe kann sie übernehmen in Zeiten von KI und Deep Fakes? Die Kunsthalle erweitert ihre Sammlungsausstellung Remix um vier Räume und zeigt dort eine Auswahl historischer und zeitgenössischer Photographie. Präsentiert werden Arbeiten von Bernd und Hilla Becher, Candida Höfer, Richard Mosse, Sebastian Riemer, Ricarda Roggan, Thomas Ruff, August Sander, Taryn Simon, Thomas Struth und Heinrich Zille. Die Photographien sind teils Neuzugänge aus der eigenen Sammlung, teils Dauerleihgaben aus der Sammlung Ültzen sowie Leihgaben aus der Sammlung Lothar Schirmer. Viele der ausgestellten Kunstwerke sind zum ersten Mal in der Kunsthalle Bremen zu sehen.

Veranstaltungstipp: 15 Minuten Bildbetrachtung während der Kunstpause mit Ausstellungskuratorin Eva Fischer-Hausdorf am Donnerstag, 12. März, um 13 Uhr.

Kommende Ausstellung

Nerly in Venedig. Von Gondeln und Palästen

14. März bis 5. Juli

Mit 20 Jahren ging Friedrich Nerly nach Italien. Nachdem er in Rom und Mailand gelebt hatte, zog es ihn nach Venedig: Was nur als kurzer Stopp auf dem Weg zurück nach Deutschland geplant war, entwickelte sich zu einem lebenslangen Aufenthalt. In den 41 Jahren vor Ort wurde er der bekannteste lebende Künstler der Stadt. Aus dieser Schaffenszeit stammen auch seine berühmtesten Motive: die Markussäule im Mondschein und der Blick auf den Canal Grande. In der Kabinettausstellung, die parallel zu „Natur und Antike. Der Romantiker Friedrich Nerly in Rom“ gezeigt wird, werden neben 50 Papierarbeiten auch zwei Gemälde mit diesen Erfolgsmotiven zu sehen sein.

Veranstaltungstipp: 15 Minuten Bildbetrachtung während der Kunstpause mit Ausstellungskuratorin Maren Hüppe am Donnerstag, 2. April, um 13 Uhr.

Sonntags-Matinée I

Aqua Claudia am Sonntag, 15. März, 11.30 Uhr

Jens Köhler von der John Cabot University, Rom, berichtet über neue archäologische Forschungen und die Aussagekraft von Nerlys Gemälde.

Sonntags-Matinée II

Reise nach Italien! am Sonntag, 29. März, 11.30 Uhr

Ausstellungskuratorin Dorothee Hansen folgt den Spuren Friedrich Nerlys von
der ligurischen Küste bis nach Sizilien.

Öffentliche Führung

150 Jahre Paula Modersohn-Becker am Freitag, 13. März, 15 Uhr & Sonntag, 15. März, 11 Uhr

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer lernen Werk und Leben der Künstlerin Paula Modersohn-Becker im Spannungsfeld zwischen Worpswede und Paris kennen.

Online-Akademie

John Constable (*1776 – +1837) am Montag, 16. März, 18 Uhr

Kunst kann auch zu Hause kennengelernt werden – im Austausch mit anderen Menschen und an jedem Ort mit Internetanschluss. Termine der Online-Akademie finden regelmäßig statt.

Interreligiöses Kunstgespräch

Blickwechsel am Dienstag, 24. März, 18.30 Uhr

Wasser und seine Bedeutung in den Religionen: Referenten und Referentinnen unterschiedlicher religiöser Traditionen treten in einen Dialog mit Gemälden aus der Sammlung.

Nähere Informationen: Kunsthalle Bremen, Am Wall 207, 28195 Bremen, Telefon: +49 (0)421 – 32 9080, Fax +49 (0)421 – 32908470, E-Mail: info@kunsthalle-bremen.de

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