Sámal Joensen-Mikines – Immer das Meer

Das Museum Belvédère mit Sitz in Herrenveen in den Niederlanden präsentiert noch bis zum 8. Februar 2026 die erste Einzelausstellung mit Werken des Malers Sámal Joensen-Mikines (*1906 – +1979). der auf den Färöern geboren wurde.

Der Künstler arbeitete hauptsächlich auf der Insel Mykines – nach der er benannt wurde – und ließ sich von seiner unmittelbaren Umgebung inspirieren: dem Meer, den zerklüfteten Hügeln, den kargen Hängen und den kleinen Fischerdörfern. Seine Arbeit liegt zwischen Impressionismus und Expressionismus und konzentriert sich vor allem auf Licht und Raum.

Während seines Lebens teilte Mikines seine Zeit zwischen den Färöer-Inseln im Atlantik und Dänemark auf, wo er als einer der bedeutendsten Künstler seiner Generation galt.

Die Ausstellung im Museum Belvédère zeigt hauptsächlich Landschaften und Meereslandschaften, die Verwandtschaften mit den Werken der nordniederländischen Landschaftsmaler zeigen, die in der Sammlung des Museums vertreten sind. Eine Monographie wird begleitend zur Ausstellung erscheinen.

Werke von Sámal Joensen-Mikines befinden sich in der Nationalgalerie Dänemarks (SMK) in Kopenhagen und in allen anderen großen Museen Dänemarks. Die größte Museumssammlung von Mikines‘ Werken befindet sich in der Nationalgalerie der Färöer-Inseln (Listasavn Føroya) in Tórshavn.

Direktor Han Steenbruggen reiste zu den Färöer-Inseln

Vom 7. bis 10. Mai besuchte eine Delegation von etwa zwanzig friesischen Vertretern die Färöer. Unter der Leitung des königlichen Kommissars Arno Brok konzentrierte sich die Reise auf das Studium der erfolgreichen Sprach- und Kulturpolitik des Archipels, wo etwa 60.000 Menschen die färöische Sprache sprechen. Zur Delegation gehörten Stadträte und Vertreter des friesischen Kultursektors, darunter die Fryske Akademy und die Afûk-Stiftung.

Direktor Han Steenbruggen vertrat das Museum Belvédère während der Reise und berichtet: „Je weiter wir nach Norden gingen, desto mehr wurde alles um uns herum atomisiert, und Formen wurden zu vagen Ebenen und Farbschleiern reduziert. Weiter entfernt durchbrach eine blasse Sonne plötzlich den Himmel und warf einen Lichtstrahl über das Meer auf die Insel auf der anderen Seite. Abgeschirmte Grüntöne, Blau und Ocker. Mikines‘ Gemälde sind in jeder Ansicht hier versteckt.“

Nähere Informationen: Museum Belvédére, Oranja Nassaulaan, Herrenveen, Telefon +31513644999, E-Mail: info@museumbelvedere.nl, Internet: http://www.museumbelvedere.nl