Robert Smithson-Ausstellung bis zum 19. April im Josef Albers Museum

Das Josef Albers Museum ist dankbar dafür, dass der Großteil der Leihgebern einer zweimonatigen Verlängerung zugestimmt hat und es die herausragenden Exponate in dieser besonderen Ausstellung weiterhin zeigen kann.

Der US-amerikanische Künstler Robert Smithson (*1938 +1973) hat in den 1970er Jahren maßgeblich den Begriff der Earth Art geprägt. Seine Skulpturen und Installationen befassen sich mit den geologischen Gegebenheiten eines Ortes, dem Zusammenspiel von Mensch und Natur, Industrie und Umwelt. Dabei hat Smithson einige seiner bedeutendsten Werke in Europa realisiert: So besuchte er 1968/69 gemeinsam mit dem Fotografen Bernd Becher und dem Galeristen Konrad Fischer das Gelände der Gutehoffnungshütte in Oberhausen, um Schlacke für seine Werke zu sammeln. Unweit des historischen Ortes, zwischen Kohle und Sandgruben, ist Bottrop als ehemalige Bergbau- und Industriestadt der ideale Rahmen für diese Präsentation.

Der Dialog zwischen Smithsons Kunstwerken und Fundstücken aus der Sammlung der Ur- und Ortsgeschichte ist zudem ein wunderbarer Übergang in das Jubiläumsjahr des Museumszentrum Quadrat, das seit nunmehr 50 Jahren als Zweispartenhaus existiert und sowohl in der Kunst als auch im naturkundlichen Bereich über Sammlungen von internationaler Strahlkraft verfügt.

Am Samstag, 7. Februar, bietet das Josef Albers-Museum eine Busreise nach Emmen in den Niederlanden an. Dort ist seit 1971 das einzige, in Europa realisierte Reclamation-Projekt „Broken Circle/Spiral Hill“ (1971) von Robert Smithson zu erkunden.
Und am Sonntag, 14. Juni, wird das 50-jährige Bestehens des Museumszentrum Quadrat gefeiert.

Nähere Informationen: Museumszentrum Quadrat, Josef Albers Museum, Museum für Ur- und Ortsgeschichte, Anni-Albers-Platz 1, 46236 Bottrop, Telefon: 02041 – 37 20 30, Internet: www.quadrat-bottrop.de, Instagram: @museumquadrat. Öffnungszeiten: Mittwoch bis Sonntag, 11 bis 17 Uhr, Donnerstag 11 bis 19 Uhr.

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