Seit dem 2. Dezember 2025 wird das Museum Hilversum als Fotomuseum Hilversum weitergeführt. Das Museum selbst bezeichnet dies natürlich nicht als Kurswechsel, sondern als klare Profilierung. Schließlich legte das Museum bereits den Schwerpunkt auf zeitgenössische Fotografie und hat ein Programm, das eng mit der sozialen Debatte um die visuelle Kultur verbunden ist.
Hilversum Media City
Das Fotomuseum Hilversum baut auf der reichen Mediengeschichte der Stadt auf. In einer Umgebung, in der Bilder täglich erstellt und geteilt werden, möchte das Museum ein Ort sein, an dem sowohl Fachleute als auch ein breites Publikum zusammenkommen. Mit Schwerpunkt auf Nachrichtenfotografie, dokumentarischen visuellen Geschichten und zeitgenössischer visueller Kultur bietet das Museum etwas, das in unserer schnelllebigen Bildgesellschaft immer seltener wird: Verlangsamung, Kontext und Raum, um wirklich zu schauen.
Fotojournalismus, Pressefreiheit und Dialog
Das Fotomuseum Hilversum zeigt, wie Bilder entstehen, zirkulieren und Bedeutung gewinnen und warum das wichtig ist. Gemeinsam mit langjährigen Partnern wie der Stichting Zilveren Camera und World Press Photo betont das Museum die Bedeutung von Fotojournalismus, Pressefreiheit und Dialog, um unser Verständnis der Welt und der Menschen um uns herum zu vertiefen.
Flooded
„In unserer heutigen Gesellschaft werden wir ständig mit Bildern überflutet. Im Fotomuseum Hilversum können Sie heute mehr über die Rolle der Fotografie erfahren“, sagt Direktorin Fleur van Muiswinkel und stellt sich unter anderem die wichtige Frage: „Welchen Wert hat die Fotografie in einer Zeit, in der KI eine immer wichtigere Rolle spielt? Unser Museum bietet neue Perspektiven.“
Neues Logo
Das neue Logo wurde von der multidisziplinären Designagentur LMNOP entworfen. Sie ließen sich von den Deckenmalereien aus dem 19. Jahrhundert im historischen Teil des Museums inspirieren. An der Decke befindet sich eine Kompassrose, die auf die umliegenden Gemeinden hinweist. Diese Verbindung zur Welt um sie herum ist nach wie vor zentral für den Betrieb des Museums – genauso wie zu Zeiten des ehemaligen Rathauses, so die Pressemitteilung des Museums.Die Enthüllung der neuen visuellen Identität und die Bekanntgabe des neuen Namens fand am 2. Dezember statt.Seitdem gibt es unter dem Begriff FotomuseaNederland sechs Fotomuseen. Neben dem Fotomuseum Hilversum sind es das Nederlands Fotomuseum in Rotterdam (wiedereröffnet im Februar), das Foam in Amsterdam, das Huis Marseille in Amsterdam, das Fotomuseum aan het Vrijthof in Maastricht und das Fotomuseum Den Haag.
Nähere Informationen: Fotomuseum Hilversum, Kerkbrink 6, 1211 BX – Hilversum, Telefon 035 6292826, Internet: http://www.fotomuseumhilversum.nl