Sechs große Kunstwerke unter dem Motto „Lass uns tanzen“

„Let’s Dance“ bringt nach langer Zeit sechs große Kunstwerke zurück ins Museum. Eine Form von Bewegung ist in allen Arbeiten erkennbar. Am auffälligsten ist die leuchtend pinke Skulptur „Pompadour“ von Antony Caro. In dieser Präsentation, die noch bis zum kommenden Sonntag, 2. November, im Kröller-Müller Museum in Otterlo/NL zu sehen ist, wird es mit „schwingenden“ Skulpturen von Richard Deacon, William Tucker und anderen kombiniert.

Die Skulpturen von Antony Caro (1924–2013) wirken „offen“, luftig und verspielt. In „Pompadour“ tanzen sechs quadratische Flächen auf und ab wie Noten in einer Notenzeile. Die Elemente scheinen zufällig in einer ständigen Andeutung von Bewegung zusammengeführt zu sein.

„Pompadour“ wird hier mit Skulpturen von Künstlern wie Richard Deacon (1949) und William Tucker (1935) kombiniert sowie mit Werken von früheren Studenten Caros an der St. Martin’s School of Art in London. Auch die fließende Linie von Deacons „Blind, Deaf and Dumb (A)“ und Tuckers rockiges „ARC“ evozieren Bewegung. Und wenn man genau hinschaut, sieht man die Blechfahne von Reiner Ruthenbeck (1937–2016) sanft auf ihrer Linie „wehen“.

Neben den Skulpturen von Caro, Deacon, Tucker und Ruthenbeck sind auch Werke von John McCracken (1934–2011) und Auke de Vries (1937) zu sehen.

Das Kröller-Müller-Museum ist dienstags bis sonntags von10 bis 17 Uhr geöffnet. Nähere Informationen erfolgen unter der Telefonnummer (0031) 0318 591241, im Internet auf www.kmm.nl und per Email unter info@kmm.nl

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