Die Ausstellung „Figura 4 – Malerei“, die noch bis zum 2. November im Kunstzentrum Koppelschleuse in Meppen zu sehen ist, vereint die Werke der renommierten Künstler Oleksii Gnievyshev, Lena Krashevka und Maxim Probst, die jeweils auf einzigartige Weise den Zusammenhang zwischen Kunst, Freiheit und Selbstbestimmung reflektieren.
Oleksii Gnievyshev, geboren in der Ukraine, verbindet klassische Maltechniken mit zeitgenössischen Themen und hinterfragt durch seine Werke gesellschaftliche Normen und Zwänge. Lena Krashevka, aus Belarus stammend, nutzt verschiedene Medien, um Themen wie Widerstand, Selbstbestimmung und feministische Perspektiven zu beleuchten. Maxim Probst, wurde 1981 in der ehemaligen UdSSR geboren und studierte an der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft in Alfter bei Bonn, bei Prof. A. Orosz (Master of Fine Arts) und an der AKI/ArtEZ, Enschede/NL.
Die drei Künstler stammen aus unterschiedlichen kulturellen Hintergründen und bringen ihre individuellen Erfahrungen mit künstlerischem Ausdruck, politischer Freiheit und gesellschaftlicher Identität in diese Ausstellung ein. Die Ausstellung zeigt, dass die Kunst als verbindendes Element zwischen Künstlern über Grenzen und Herkünfte fungieren kann.
Zum Meppener Kunstkreis
Zum Kunstzentrum Koppelschleuse gehört der Meppener Kunstkreis, der es sich zum Ziel gemacht, mit Ausstellungen, Arbeitsgruppen und Kunstfahrten ein Kunstprogramm zu erstellen.
Im Jahre 1977 gründeten etwa 50 engagierte Bürger der Kreisstadt Meppen den „Meppener Kunstkreis – Verein zur Förderung der bildenden Kunst e.V.“, so dass der Kunstkreis in 2025 auf über 45 erfolgreiche Jahre zurückschauen kann.
Ein erklärtes Ziel des Meppener Kunstkreises (MKK) ist es, durch die Ausstellungeneinheimischer und auswärtiger Künstler die Wahrnehmungsfähigkeit des Kunstbetrachters zu schärfen und das Verständnis zum qualifizierten Dialog mit der Kunst zu wecken.
In unmittelbarer Nähe zur am alten Ems-Hase-Kanal gelegenen Koppelschleuse befindet sich ein repräsentatives Haupthaus mit Nebengebäuden. In dem um 1828 erbauten Gebäudekomplex residierte ehemals der königlich-hannoversche Wasserbauinspektor.
Heute firmieren die in städtischem Besitz befindlichen Räumlichkeiten unter der Bezeichnung „Kunstzentrum Koppelschleuse“ und dienen als Domizil für den Meppener Kunstkreis mit Kunstschule und Graphothek.
In einem abwechslungsreichen Ausstellungsprogramm wird sowohl regionale als auch überregionale zeitgenössische Kunst gezeigt.
Öffnungszeiten: Dienstag und Donnerstag, 14.30 bis 17 Uhr, Samstag, 14.30 bis 17.30 Uhr, Sonntag: 11 bis 17 Uhr durchgehend, Gruppen nach Vereinbarung.
Zwei Museen unter einem Dach
Den musealen Kern des „Kulturnetzwerks Koppelschleuse“ in Meppen bilden seit Herbst 2020 die beiden neu eingerichteten Museen „unter einem Dach“ – das „Emsland Archäologie Museum“ und das neue „Stadtmuseum Meppen“.
Auf zwei Ebenen und auf einer Fläche von knapp 800 Quadratmetern laden hier zwei spannende Dauerausstellungen zu einer Zeitreise in die Ur- und Frühgeschichte des Emslands und in die Geschichte der Stadt Meppen ein. Im neuen Stadtmuseum Meppen wird in einer modernen, ansprechenden Präsentation ein frischer Blick auf die lange, wechselvolle Historie der Stadt Meppen geworfen und in acht Themeninseln effektvoll beleuchtet. Eindrucksvolle Inszenierungen, interaktive Elemente, Spiele und Mitmach-Stationen laden Groß und Klein zu einem unterhaltenden und lehrreichen Rundgang durch die Meppener Stadtgeschichte ein.
Emsland Archäologiemuseum
Archäologie im Emsland: spannend wie ein Krimi! Wie Detektive gehen Archäologen vor, wenn sie die Ur- und Frühgeschichte des Emslandes erforschen. Ihre Ergebnisse werden anhand von effektvoll präsentierten Originalfunden, beeindruckenden Inszenierungen und Modellen im Archäologiemuseum in Szene gesetzt und ermöglichen eine spannende Zeitreise in die emsländische Geschichte. Anfassen, ausprobieren und mitmachen ist gefragt. Dies gilt ganz besonders für die Workshops, die sehr anschaulich Aspekte aus mehr als 40.000 Jahren Geschichte vertiefen. Veranstaltungen und wechselnde Sonderausstellungen lassen den Besuch des Archäologiemuseums immer wieder zu einem besonderen Erlebnis werden.
Stadtmuseum Meppen
Im Stadtmuseum Meppen wird mit eineransprechenden Präsentation ein frischer Blick auf die lange, wechselvolle Historie der Stadt Meppen geworfen und in acht Themeninseln effektvoll beleuchtet. Eindrucksvolle Inszenierungen, interaktive Elemente, Spiele und Mitmach-Stationen laden Groß und Klein zu einem unterhaltenden und lehrreichen Rundgang durch die Meppener Stadtgeschichte ein und lassen die Orts- und Regionalgeschichte lebendig werden.
Wechselnde Sonderausstellungen und ein umfangreiches museumspädagogisches Programm runden das Angebot ab.
Nähere Informationen: Kunstzentrum Koppelschleuse, An der Koppelschleuse 19, 49716
Meppen, Telefon: 05931 7575, E-Mail: info@koppelschleuse-meppen.de, Internet: http://www.koppelschleuse-meppen.de, Kulturnetzwerk Koppelschleuse Meppen, Helter Damm 1, 49716 Meppen