Textiles Erbe wird bewahrt

Die Textilindustrie hatte in Bocholt eine ähnlich lange Tradition und Bedeutung wie die in Nordhorn. Beide endeten aufgrund sich wandelnder wirtschaftlicher Rahmenbedingungen. Museal ist sie aber noch zu erleben.

Im Herzen eines neuen Kulturquartiers zwischen Bocholter Innenstadt und Aasee liegt das Textilwerk mit Weberei und Spinnerei. Eine Brücke über den Fluss Aa verbindet die beiden Museums-Standorte. In den imposanten Sälen der historischen Spinnerei Herding erhalten die Besucher spannende Einblicke in historische und moderne Technik, erleben Modegeschichte und aktuelles Design. In der Weberei wird eine Erlebniswelt mit täglicher Schauproduktion an historischen Webstühlen geboten; und ein vollständig eingerichtetes Wohnhaus mit blühendem Garten vermittelt, wie die Arbeiter früher gelebt haben.

Zur Geschichte der Textilindustrie in Bocholt

Das Spinnen und Verweben von Baumwolle hat in Bocholt eine lange Tradition. Über 450 Jahre lang prägte die Faser, die aus Übersee importiert werden muss, das Wirtschaftsleben Bocholts und der gesamten Region. Vor allem zwischen 1870 und dem Ersten Weltkrieg boomte die Branche: Bocholt zählte bis zu 80 Textilbetriebe, in denen zeitweise bis 10.000 Menschen arbeiteten. Mitte der 1960er Jahre setzte auch im Westmünsterland die Strukturkrise ein. Sie ist gekennzeichnet durch einen anhaltenden Schrumpfungsprozess aufgrund der zunehmenden Konkurrenz durch Fernost. Viele Betriebe schlossen, und Tausende Menschen verloren ihren Arbeitsplatz.

Geschichte der „Spinn-Web Herding“

Die Spinnerei und Weberei Herding ist ein typisches Beispiel aus der Boomzeit der Textilindustrie in Bocholt: Eine Handweberei war die Keimzelle eines der zeitweilig größten Textilbetriebe der Stadt, gegründet 1870 von Heinrich Schüring und seinem Schwager Max Herding. Als es sich in den Jahren hoher Garnpreise nach 1900 lohnte, eigene Spinnerei-Kapazitäten aufzubauen, entschied sich Max Herding jun. zum Bau einer Spinnerei neben der bestehenden Weberei. Er wählte dazu das Architekturbüro Sequin & Knobel in Rüti bei Zürich.

Die Schaufassade des viergeschossigen Gebäudes aus dem Jahr 1907 mit dem repräsentativen Wasserturm zeigte zur Innenstadt und kündete von dem neuen aufstrebenden Unternehmen:

Mit fast 600 Webstühlen und 23.600 Spindeln gehörte die „Spinnweb“ Herding lange Zeit zu den größten Bocholter Textilbetrieben.1943 wurde der zur Straße gelegene Teil mit dem Wasserturm bei einem Luftangriff zerstört. Der Wiederaufbau erfolgte 1949/50 in schlichten Formen und ohne den Turm.

Anfang der 1960-er Jahre begann dann die Krise. Als Kammgarnspinnerei und Weberei konnte die Produktion unter neuen Eigentümern noch bis 1973 in reduzierter Form aufrecht erhalten werden. Dann ließ man alle Hallen räumen, die Maschinen wurden verkauft und verschrottet, um die Flächen als Lagerraum zu vermieten.

Weberei als Museumsfabrik

Mitten in der Strukturkrise beschloss die Landschaftsversammlung des LWL 1984 die Einrichtung eines Textilmuseums. Weil ein historisches Gebäude seinerzeit nicht zur Verfügung stand, entschied man sich zunächst für den Nachbau einer typischen Weberei aus der Zeit der Jahrhundertwende. 1989 wurde an der Aa die Eröffnung gefeiert.

Im Jahr 2004 kaufte der Landschaftsverband Westfalen-Lippe zusätzlich den viergeschossigen Backsteinbau der Spinnerei Herding als zweiten Teil seines Textilmuseums hinzu. Das gelang mit finanzieller Unterstützung des Landes, des Kreises Borken, der Stadt Bocholt und der Stadtsparkasse Bocholt. 2009 begann der Umbau mit Mitteln aus dem Konjunkturpaket II. Seit der Eröffnung der Spinnerei im September 2011 firmiert das Textilmuseum mit seinen beiden Standorten als „Textilwerk Bocholt“.

Spuren der Arbeit und moderne Nutzung

Der Umbau zum Museum und Kulturforum erfolgte ab 2004 unter der Leitung des renommierten Stuttgarter Architekturbüros Atelier Brückner. Ziel war es, die Spuren der Arbeit und der 100-jährigen Geschichte des Gebäudes deutlich zu zeigen. Auf allen vier Etagen entwickelt sich ein „Zwiegespräch“ zwischen aktueller Nutzung und historischem Bestand: Abblätternde Farbschichten und zerschlissene Betonböden wurden bewusst belassen und kontrastierten mit modernen Einbauten, allen voran die rote Stahltreppe, die in den 20 Meter hohen Seilgang eingebracht wurde, dazu klare Kuben für Shop und Servicebereiche sowie die Gastronomie auf dem Dach.

Kultur fördern

Mit Hilfe des 1980 gegründeten Förderkreises Westfälisches Textilmuseum konnte in den letzten 35 Jahren die größte Sammlung von Textilmaschinen und Alltagstextilien in Europa aufgebaut werden.

Nach dem Ankauf der ehemaligen Spinnerei Herding und ihrer Eröffnung als Forum für Sonderausstellungen und Veranstaltungen 2011 wird das textile Erbe in Ausstellungen und angemessenen Archiven erschlossen.Und dank der Unterstützung des Fördervereins konnte ein großes Haus von internationalem Rang entwickelt werden, das als Forum der Kultur, Wissenschaft und der Begegnung weit ausstrahlt.

Spinnerei Forum für Textilkultur

Der viergeschossige Backsteinbau der ehemaligen Spinnerei Herding ist ein typisches Beispiel aus der Boomzeit der Textilindustrie in Bocholt. 1907 ließen die Firmeninhaber das Gebäude an der Aa mit Schaufassade und repräsentativen Wasserturm errichten. Mit fast 600 Webstühlen und 23.600 Spindeln gehörte die „Spinnweb“ Herding lange Zeit zu den größten Bocholter Textilbetrieben. Heute präsentiert das LWL-Museum in dem Gebäude Ausstellungen aus der Modegeschichte und zeigt Technik in Funktion. Geöffnet ist es von März bis Oktober.

Parcours de la Mode

Im Erdgeschoss der Spinnerei befindet sich ein „Parcours de la Mode“: In einer 23 Meter langen Vitrine, die als Laufsteg aufgebaut ist, nehmen historische Kleidungsstücke und Schuhe sowie textile Musterbücher die Besucher mit auf eine farbenfrohe Reise durch mehr als 100 Jahre Modetrends. Das älteste Stück, ein schwarzes Tournüren-Kleid, stammt aus dem Jahr 1885. Dieser Teil der Ausstellung wird kontinuierlich sein Gesicht wandeln: Aus dem großen Fundus der Sammlung werden immer wieder neue Stücke den Laufsteg beleben und zeigen, wie vielfältig die Welt der Mode war und ist.

Im Flyersaal im ersten Obergeschoss präsentiert das LWL-Museum am authentischen Ort die Bedeutung der Textilunternehmer und der ansonsten selten ausgestellten Baumwollspinnerei. Die Schau zeigt die wirtschaftlichen Zusammenhänge und rückt die „Macher“ und die Lebenswelt der Unternehmer in den Fokus. Teilweise laufende Maschinen machen ein Stück Textilgeschichte der Region lebendig.

Mehr als 500 Exponate bekommen die Besucher auf 1300 Quadratmetern zu sehen. In ihrer Komposition verdeutlichen sie, dass sich die Handlungsfelder der Textilunternehmer in Westfalen – und speziell im Westmünsterland – in den vergangenen 150 Jahren kaum verändert haben.

Ausgestellt wird beispielsweise ein Schreibtisch des Textilunternehmers Carl Herding, den dieser Anfang des 20. Jahrhunderts gekauft und über viele Jahrzehnte hinweg benutzte. Der Kauf eines gebraucht gekauften Konzertflügels, ein mittleres Modell eines Montblanc-Füllfederhalters, Unternehmerporträts in Öl – alles Exponate, die darauf hinweisen, dass die „Macher“ in der Region zwar auf globalen Märkten agierten, in der Heimat jedoch bescheiden lebten.

An einem modernen Medientisch kommen 14 Unternehmerpersönlichkeiten zu Wort. Sie berichten über die Motivation ihres Handelns, über Tradition, Familie und modernes Wirtschaften.

App „Bist Du ein Macher?“

Bei dem App-Spiel „Bist du ein Macher?“ schlüpfen Museumsbesucher mit ihrem Smartphone oder Tablet selbst in die Rolle eines angehenden Textilunternehmers – mit dem Ziel, die eigene Firma so erfolgreich wie möglich zu machen. Ganz nebenbei erfährt man, was einen erfolgreichen westfälischen Unternehmer wirklich ausgemacht hat, wie er seine Entscheidungen getroffen hat und was sein Leben beeinflusste.

Als potenzielle „Macher“ stehen Spieler vor Aufgaben, die gelöst werden können, während sie die Ausstellung erkunden. Das Spiel läuft in der App „Biparcours“, die kostenlos in den Stores für iOS und Android heruntergeladen werden kann (in der Suchfunktion „Bist Du ein Macher“ eingeben).

Technik in Funktion

Das Westfälische Landesmuseum für Industriekultur besitzt eine der größten Sammlungen von Textilmaschinen in Europa. Einige davon wurden in den vergangenen Jahren aufwändig restauriert und sind jetzt in der neuen Ausstellung zu sehen. Die bis zu knapp 20 Meter langen Maschinen – vom Öffnerzug aus dem Jahr 1910 bis zur OE-Feinspinnmaschine von 1986 – lassen die Herstellung von Baumwollgarnen nachvollziehen. Medienterminals zeigen zudem historische Aufnahmen und erklären die Funktionsweise der Spinnmaschinen. Einige dieser Maschinen werden den Besuchenden zudem regelmäßig vorgeführt.

Weberei – Vom Faden zum fertigen Stoff

Die Produktionshalle der Weberei des Textilwerks ist ein Nachbau des alten Websaals der Weberei Gebr. Essing in Rhede. Mit 50 Webstühlen und 25 Webern hatte die Firma 1891 den Betrieb aufgenommen. Als die Gebäude der Firma im Februar 1985 abgerissen wurden, konnte das LWL-Museum die gußeisernen Säulen des Websaals von 1889/94 und andere Original-Einbauten retten.

Der Websaal

Der Websaal ist eine „Shedhalle“. Solche Hallen mit der charakteristischen sägeförmigen Silhouette der Dächer waren bis in die 1950er Jahre die typische Bauform für zahlreiche Fabriken. Ihr Name rührt von der Aneinanderreihung schuppenähnlicher Bauelemente (engl. shed = Schuppen) her. Die großen Glasfenster in den Dächern sind meist nach Norden ausgerichtet. Das sorgt für eine gleichmäßige Beleuchtung und verhindert eine Aufheizung durch die Sonne.

Für den heutigen Betrachter ist nur noch schwer nachzuvollziehen, wie neu und ungewohnt die Fabrikanlagen des 19. Jahrhunderts für die Zeitgenossen waren. Die 32 Webstühle des Museums vermitteln ansatzweise einen Eindruck von der Dimension großer Arbeitssäle mit Hunderten in Reih und Glied aufgestellter Webmaschinen.

An 13 Medienterminals können Besucher per Knopfdruck Informationen zu technischen Funktionen und Arbeitsabläufen abrufen. Animationen zeigen den jeweiligen Raum und weisen auf historische Einbauten hin. Nicht nur der Websaal, auch Kontor, Werkstatt und Maschinenhaus sind auf diese Weise in den Rundgang eingebunden.

Der Clou ist ein digitales Rollenspiel: Besuchende lernen dabei den Arbeitsalltag aus der Sicht eines Webers kennen, der 13 verschiedenen Personen begegnet. Darunter befinden sich eine Passiererin, die für die Vorbereitung der Webketten zuständig war, der Maschinist, der Heizer und ein Büroangestellter.

Das Maschinenhaus

Im Gegensatz zu den sehr schlichten und schmucklosen Produktionsräumen, ragen die Maschinenhäuser der Textilbetriebe durch gesteigerten architektonischen Aufwand und kunstvolle Verzierungen wie zum Beispiel farbige Bodenfliesen, Schablonenmalerei an den Wänden und pompöse Türen heraus. Denn dort befindet sich das Herz der Fabrik: die Dampfmaschine. Hierhin wurden Besuchende geführt, und die Fülle erhaltener Fotografien dokumentiert die besondere Aufmerksamkeit, die der „Kraftzentrale“ gewidmet wurde. Entsprechend repräsentativ ist auch das Maschinenhaus des Museums eingerichtet.

Die Dampfmaschine wird heute über einen Elektromotor in Bewegung gesetzt: Über Seile überträgt sie die Energie auf die Transmission im Websaal.

Die Werkstatt

Die Werkstatt diente der Wartung und der Instandhaltung der Maschinen und der gesamten Fabrik. Neben den Reparaturen wurden hier auch Neukonstruktionen und technische Verbesserungen entwickelt. Die Werkstatt hatte die besondere Aufgabe, den Betrieb soweit wie möglich von Fremdleistungen unabhängig zu machen. Die Werkstatt der Museumsfabrik ist wie üblich in unmittelbarer Nähe des Kesselhauses und des Maschinenhauses in einem Raum untergebracht, der sich wegen der ungünstigen Beleuchtungsverhältnisse zu anderen Zwecken nicht eignen würde. Man betritt die Werkstatt durch eine Tür aus der ehemaligen Weberei Lühl in Gemen, wo sie den Zugang zum Kesselhaus von 1894 ermöglichte.

Das Arbeiterhaus

Das nach alten Plänen erbaute und vollständig möblierte Arbeiterhaus mit bewirtschaftetem Garten und Kleintierhaltung erinnert an die Lebenswelt der münsterländischen Textilarbeiter zur Zeit der Industrialisierung. Wohnküche, „Gute Stube“, Schlafräume, aber auch Vorratskeller und Waschküche hat das Team des Museums für die Besucher im Arbeiterhaus wieder eingerichtet.

Beim Gang durch das Haus lernen die Besucher das Lebensumfeld einer Textilarbeiterfamilie um 1920 kennen. Der bewirtschaftete Nutzgarten mit Hühnern und Kaninchen lässt erahnen, wie viel Arbeit auch nach Feierabend in der Fabrik auf die Textilarbeiter zukam, um ihren Lebensunterhalt zu sichern.

Im linken Teil des Arbeiterhauses werden die Themen Ernährung, Hygiene, Energie sowie Kleidung und Heimtextilien in eigenen Ausstellungseinheiten dargestellt. Ein gedeckter Tisch stimmt die Besucher auf das Thema Ernährung früher und heute ein. Historische Alltagstextilien wie Arbeitshosen und Arbeitsschürzen werden im Obergeschoss neben gestickten Mustertüchern ausgestellt. Geflickte Bettbezüge oder Bettlaken zeigen viel vom historischen Alltagsleben, das von Knappheit geprägt war. Nur durch eigenes Anfertigen, durch Nähen oder Stricken konnte die Hausfrau die Versorgung ihrer Familie mit Textilien sicherstellen.

LUCID“ von Tristan Schulze – Interaktive Installation in der Spinnerei

Tristan Schulze erforscht in seiner Arbeit „LUCID“, wie gestalterisch-kreative Interaktionen zwischen Menschen und Maschinen zukünftig aussehen könnten. Eine Apparatur mit künstlicher Intelligenz generiert in kreativen Prozessen Webmuster und lädt die Besuchenden ein, diese mitzugestalten. Der eigene schöpferische Prozess verbindet sich mit dem der Maschine und hinterlässt Spuren in deren Code. Das Verhältnis bleibt jedoch ambivalent – schließlich trainiert jede Interaktion die künstliche Intelligenz weiter und verstärkt damit deren Autonomie.

Maschinelles Lernen ist ein wichtiger Bestandteil von vielen industriellen Automations-Prozessen und verändert zunehmend unser Konzept von Arbeit. Vor diesem Hintergrund beschäftigt sich Tristan Schulze neben der Frage, was wir in Zukunft als Arbeit betrachten werden, vor allem mit Überlegungen dazu, wie wir arbeiten werden.

Als Basis für neue Webmuster, schöpft LUCID aus dem umfangreichen Musterarchiv des Textilwerkes Bocholt, in dem sich die Textilgeschichte des 20. Jahrhunderts abbildet. Dieses Archiv wird in den nächsten Jahren für junge Designer zugänglich gemacht und wird damit gleichzeitig Inspirationsquelle für neue Muster.

Zum Künstler: Tristan Schulze, 1982 in Leipzig geboren, ist ein deutscher Designer, Künstler und Dozent. Seine Arbeit reflektiert aktuelle Entwicklungen in der digitalen Welt, unter anderem die Auseinandersetzung mit künstlicher Intelligenz, Mixed Reality oder Internet of Things-Technologien. Körperlichkeit und Haptik spielen in Schulzes Arbeit eine wichtige Rolle und schlagen die Brücke zwischen digitaler und physischer Welt. Schulze arbeitet und lebt in Leipzig.

Ausstellungen: Die noch bis zum 2. November geöffnete Ausstellung „Muster und Märkte – Auf den Spuren westfälischer African Prints begibt sich auf Spurensuche und beleuchtet die oft unsichtbaren Verflechtungen der Textilveredelungsbetriebe Heinrich Habig AG und Göcke & Sohn AG in koloniale Handelsstrukturen. Zwischen den 1920er- und 1970er-Jahren produzierten sie auch sogenannte African Prints. Die Unternehmen stehen exemplarisch für ein Wirtschaftssystem, das von kolonialen Machtverhältnissen profitierte. Während unternehmerische Positionen dank zahlreicher Akten gut dokumentiert sind, eröffnet die Ausstellung bewusst neue Perspektiven.

Die Ausstellung wurde unter Leitung von Prof. Joachim Baur von einer Gruppe Master-Studenten der Kulturanthropologie des Textilen an der TU Dortmund kuratiert.

Noch bis zum 1. November ist die Ausstellung „Behind the beauty – Hinter den Kulissen der Schönheitsindustrie“ geöffnet. Zum Inhalt: Mode und Accessoires, Kosmetik und Düfte aber auch Chirurgie, Sport und Ernährung – all das und noch viel mehr ist Teil der Schönheitsindustrie, die weltweit für mehr 500 Milliarden US-Dollar Umsatz im Einzelhandel sorgt. Doch wo kommen die Trends her? Wer bestimmt, was „Schönheit“ ist und wie Mann oder Frau sie erreichen können? Mit vielen interaktiven Ausstellungseinheiten präsentiert das LWL-Museum Textilwerk auf über 600 Quadratmetern auch die Rolle der Werbung und der Medien sowie den Einfluss von Social Media.

Öffnungszeiten: Die Weberei ist ganzjährig, die Spinnerei ab 16. März von Dienstag bis Sonntag sowie an Feiertagen von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Letzter Einlass ist um 17.30 Uhr. Geschlossen ist montags (außer an Feiertagen). Sonntags werden auch Führungen angeboten.

Nähere Informationen: LWL-Museum Textilwerk, Weberei Uhlandstraße 50, 46397 Bocholt, Spinnerei (auch Postadresse) Industriestraße 5, 46395 Bocholt, Telefon 02871 21611-210, Fax 02871 21611-266, E-Mail textilwerk@lwl.org, Internet http://www.textilwerk-bocholt.lwl.org

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